Profilbild von angiewndrlnd

angiewndrlnd

Posted on 27.2.2020

Die liebe Emily Bähr hat mir „Herz aus Bronze zur Verfügung gestellt und ich durfte es lesen und rezensieren, noch mal vielen vielen Dank dafür! :) Ivy Aldrin ist die Tochter einer reichen Familie, mit der sie in Kingsbury lebt. In einer Stadt, in der Maschinen menschliche Arbeitskräfte ersetzt haben. Der Spalt zwischen Arm und Reich wird immer größer. Ivy lebt in der Oberschicht, lebte ein prunkvolles Leben, voller gewagter Kleider, aber nach einer Party fängt ihre Welt an zu bröckeln und sie findet immer mehr heraus, das nicht alles so war, wie sie immer dachte. Auf ihrem Weg nach Hause trifft sie auf den Automaten Aidan, der in ihrer Gegenwart immer menschlicher wird. Gemeinsam geraten sie immer mehr in einen gefährlichen Strudel aus Intrigen und Rätsel. Bei „Herz aus Bronze“ handelt es sich um den Auftakt der „Mechanic“-Reihe. Das Cover ist wirklich wunderschön, es wirkt geheimnisvoll und romantisch und die kleinen Details, wie das Paar auf der Brücke, machen es zu etwas Besonderem. Als ich den Klappentext zu diesem Buch das erste Mal gelesen habe, habe ich niemals damit gerechnet, das sich in diesem Buch eine so krasse Geschichte dahinter verbirgt. Emily führt uns in eine Reise voller Emotionen und Abenteuer. Man trifft auf eine wunderschöne Kulisse, die in England spielt und interessante Charaktere. Am Anfang fiel es mir leider schwer, in die Geschichte hineinzufinden und auch an die Protagonisten Ivy musst ich mich erst gewöhnen. Aidan mochte ich dagegen gleich zu beginn. Aber ich bin froh, dass ich weiter gelesen habe, denn sonst hätte ich es bereut und hätte die Welt, die Emily erschaffen hatte, nicht kennengelernt. Eine Welt die zwischen unserer heutigen und einer fiktiven spielt und realitätsnahe Aspekte aufführt. Als die Geschichte dann ins Rollen kam und ich die Charaktere näher kennengelernt habe, wurde ich mit der Geschichte richtig warm und wollte immer wissen, was sich hinter den Rätseln verbirgt, die immer wieder in auftauchten. Die Rätsel wurden nach und nach aufgelöst und immer mehr setzte sich das Puzzle zusammen. Gerade zum Ende hin passierte eine Menge und es wurde noch einmal richtig spannend. Obwohl ich mit Ivy zu Beginn nicht warm wurde, muss ich sagen, dass beide ein großes Herz haben. Zusammen waren beide ein tolles Team, sie zeigte immer mehr, welche Stärken sich in ihr verbirgt und Aidan lehrte uns, was es bedeutet zu fühlen und welche Auswirkungen es haben kann. Emily schaffte es, dass sogar ich, obwohl ich mich immer schwer damit tue, wenn Geschichten aus der Sicht der dritten Person geschrieben wurde, in diese Welt abtauchen konnte. Sie hat einen sehr wortgewandten Stil, der mir alles anschaulich vor Augen führte. Geheimnisvoll beschrieb sie manche Szenen, andere dagegen waren so voller Emotionen. Ich mochte den Schreibstil von ihr wirklich gerne. Mein Fazit: Das Buch zeigt, was für Auswirkungen es haben kann, wenn Maschinen immer öfter eingesetzt werden, um unsere Arbeit zu erleichtern. Wie die Geschichte schön zeigt, hat jedes noch so glänzende Stück eine andere Seite, die bei weitem nicht so schön glänzt. Mir hat dieser erste Band wirklich gut gefallen und ich denke, die Geschichte im zweiten Band, wird eine großartige Richtung einschlagen. Aber Emily hat recht, Magie ist real, man muss sie nur finden. Also geht raus und findet sie.

zurück nach oben