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weinlachgummi

Posted on 27.2.2020

Der Klappentext hat mich sogleich angesprochen. Ich hatte richtig Lust auf so eine Geschichte mit vielen Geheimnissen und dem Campus Leben. Noch dazu die Geister Thematik, und Leigh Bardugo als Autorin hat mich auch Neugierig gemacht. Leider hatte ich dann zu Beginn große Probleme in die Geschichte zu kommen. Ich brauche am Anfang keinen Erklärbär, der dem Leser alle Informationen auf dem Silbertablett serviert. Aber so ein bisschen an Hintergrundwissen brauche ich dann schon, um mich in der jeweiligen Welt zurechtzufinden. Und hier hatte ich zumeist Fragezeichen in den Augen. Es gibt auch immer wieder Zeitsprünge, die ich durchaus mag. Oft machen sie die Geschichte interessanter. Doch hier haben sie bei mir leider zusätzlich für Verwirrung gesorgt. Kaum war ich etwas in der jeweiligen Handlung angekommen, wechselte die Szene schon wieder und da waren sie wieder, die Fragezeichen in meinen Augen.  Natürlich wurde es mit der Zeit besser, vieles wurde nach und nach erklärt. Aber auch, als ich dann mehr durchblickte, fehlte mir noch die Spannung. Leider konnte mich die Handlung nicht fesseln und meine Gedanken schweiften beim Lesen immer wieder ab. Dabei fand ich die Idee der Geschichte durchaus interessant. Doch mit Alex der Protagonistin wurde ich nicht warm. Nach einer gewissen Zeit habe ich dann angefangen die Geschichte querzulesen und sie dann letztendlich abgebrochen. Ich hatte einfach so gar keine Freude an der Geschichte. Habe aber nun schon öfters gehört, dass das letzte vierte sehr gut sein soll. Das kann ich leider nicht beurteilen. Vielleicht wäre die Geschichte wirklich noch besser geworden. Oder vielleicht ist das Haus der Neun einfach nicht mein Buch. Man sollte sich auf jeden Fall darüber bewusst sein, dass es kein Buch ist, dass man so einfach weg lesen kann. Man muss sich definitiv auf die Geschichte konzentrieren, um einen Überblick zu erhalten und auch durchzublicken. Da ich das Buch nicht als ganzes bewerten kann, da ich es abgebrochen habe, kann ich nur jedem empfehlen, den die Geschichte anspricht, sich ein eigenes Bild zu machen.

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