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franzi_heartbooks

Posted on 26.2.2020

Die Geschichte: Jacinda lebt mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Tamra in einem Dorf ihres Rudels. Was das bedeutet? Jacinda ist ein Draki, ein Drachenwesen, das sich auch in einen Menschen verwandeln kann. Ihre große Besonderheit ist, dass sie Feuer speien kann. So ein Draki gab es schon lange nicht mehr. Als sie mit ihrer Freundin Azure einen heimlichen Ausflug macht, werden sie von Jägern entdeckt. Az kann fliehen, Jacinda steckt jedoch in der Falle. Als der junge Jäger Will zu ihr in die Höhle kommt, wo sie sich versteckt hat, denkt Jace, dass sie nun sterben wird. Doch Will schützt sie und gibt vor, dass sie nicht in der Höhle sei. Nach diesem Vorfall ziehen Jace, ihre Mutter und ihre Schwester heimlich aus dem Rudel und nach Chaparral (Kalifornien). Dort trifft sie wieder auf Will, der ihr das Leben gerettet hatte, zu dem sie sich hingezogen fühlt und der ihren Draki am Leben hält. Die beiden freunden sich an und es wird Liebe daraus. Doch kann eine Feindschaft zwischen Will, dem Drakijäger und Jacinda, dem Draki, funktionieren? Meine Meinung: Für mich war das Buch mal eine gelungene Abwechslung zu den meisten Büchern. Es ist eine Fantasygeschichte mit einer Liebesgeschichte. Die Idee mit Drachen bzw. Draki, die gejagt werden und von der sich eine in einen Jäger verliebt, ist auf jeden Fall gut. Jacinda ist eine nette Person, die nichts für ihre 'Eigenart' hat. Was mich jedoch an ihr stört, ist, dass sie andauernd etwas tun will, gehen will, aber es doch nicht tut. Sie weiß, wie sehr sie ihre Mutter und ihre Schwester mit ihren Taten verletzt, und doch tut sie nichts. Erst als es um Will geht, beginnt sie etwas zu tun. Tamra ist ein Charakter, den ich verstehen kann. Sie ist 'normal' und seitdem eine Außenseiterin. Sie wünscht sich ein normales Leben und kann es nun bekommen. Doch ihre Zickigkeit Jacinda gegenüber ist trotzdem nicht fair. Will ist jedoch ein netter Charakter, der wirklich süß ist und als er erfährt, dass Jacinda ein Draki ist, wird sein Beschützerinstinkt geweckt. Meine Bewertung: Alles zusammen genommen ist das Buch ganz gut, aber ich finde Jacindas Tatendrang und dann doch Tatenlosigkeit nicht schön. Deshalb nur 4 Sterne.

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