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InkaLeseliebe

Posted on 24.2.2020

Inhalt Alea hat Angst vor dem Wasser und zugleich wird sie wie magisch vom Meer angezogen. Kommt die Jugendliche mit Wasser in Berührung, hat dies schlimme (und sogar tödliche) Konsequenzen für sie. Jedenfalls hat ihr das Aleas liebevolle Pflegemutter eingebläut, die nun aber nach einem Herzinfarkt im Krankenhaus liegt. Nur gut, dass die Unterschlupf bei der Alpa Cru findet, einem Segelschiff, dass über die Meere schippert. Bei einem Sturm, wird Alea ins Wasser geschleudert und ab diesem Moment ändert sich ihr ganzes Leben... Wie hat's mir gefallen Zuerst einmal muss ich euch "vorwarnen": sonst lese ich eher erwachsene Jugendbücher, doch dieses Buch ist etwas "jünger", dennoch genauso bezaubernd. Wer Kinderbücher nicht so mag oder wem junge Jugendbücher nicht zusagen, der sollte lieber ein anderes Buch zur Hand nehmen. Ich bin seit "Der Sommer in dem die Zeit stehen blieb" ein großer Fan der Autorin und habe mich sehr auf die Meermädchen-Saga gefreut. Alea ist schon ein wunderliches Mädchen: sie trägt Handschuhe, auffällige Kleidung, hat stechend grüne Augen und meidet kaltes Wasser, wo es nur geht. Sie birgt ein dunkles Geheimnis in sich und zugleich will sie mehr über sich und ihre Herkunft herausfinden. Ich liebe Alea und ihre Macken, ihre Fürsorglichkeit, ihren Mut und ihre Loyalität. Auch wenn ich es etwas befremdlich fand, wie schnell sie ihre Pflegemutter verlässt, so habe ich mich sehr auf die Abenteuer mit der Alpha Cru gefreut. Die Alpha Cru besteht aus dem attraktivem 18-jährigen Ben, dem Kapitän. Der rockige Gitarist ist mein persönlicher Held und spricht mich wirklich sehr an. Kuscheliger und verschmuster ist sein Bruder Sammy, der jeden mit seinem Zahnlückenlächeln zum strahlen bringt. Die mürrische Französisn Tess ist mit ihren zotteligen Dreadlocks und ihrer verschlossenen Art auch nicht uninteressant. Und wer noch so dazu stößt: tja das müsst ihr selbst herausfinden. Aber ich kann euch eins sagen: Tanya Stewner hat vielschichtige und bunte Charaktere geschaffen, die sich gegenseitig ergänzen und frischen Wind in die Handlung bringen. Der Schreibstil ist jung, leicht und schnell zu lesen. Die Schrift ist schön groß, sodass junge Leser problemlos vorankommen. Dennoch ist es nicht so jung geschrieben, dass man sich als Erwachsener Fehl am Platz fühlt. Ich fand alles sehr stimmig und passend. Über den Inhalt will ich nicht zu viel verraten, aber das Ende hat mir so gut gefallen, dass ich kurz darüber sprechen muss. Ich liebe Cliffhanger und Rätsel am Ende, denn genau aus diesen Gründen will man unbedingt weiter lesen. Ich kann es kaum erwarten herauszufinden, was es mit der Schneekugel auf sich hat, wie das Abenteuer der Cru weitergeht und was Alea über ihre Herkunft herausfinden wird. Ich liebe dieses Kinderbuch - es ist absolut empfehlenswert, auch für junge Erwachsene. Cover/Buchgestaltung Das Cover ist himmlisch: haptisch und optisch ein Traum. Es glitzert, ist bunt und erinnert total ans Meer. Auch Innen ist das Buch wunderschön, denn vor allem die detaillierten und zarten Überschriften und die Wasserklekse geben dem Buch das gewisse Etwas. Gut zu wissen "Alea Aquarius" ist Band 1 der Reihe. Mehr gibt es unter www.alea-quarius.de Für Fans von * "Magische Zeiten" von Katja Henkel * "Der Sommer in dem die Zeit stehen blieb" von Tanya Stewner Fazit "Alea Aquarius" ist eine tolle, märchenhafte Geschichte, die nicht nur junge Mädchenherzen höher schlagen lässt. Sie enthält alles, was ein gutes Buch braucht: Freundschaft, Geheimnisse, Abenteuer und junge Liebe. Wer maritime Bücher mag, sollte unbedingt zugreifen. Bewertung 4,5/5

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