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Tanjas.bookish.view

Posted on 13.2.2020

Ben muss jeden Freitag bei seiner Oma übernachten, weil seine Eltern ausgehen. Dieser Teil der Woche ist für ihn besonders unerträglich, da er seine Oma furchtbar langweilig findet. Eines Tages erzählt ihm seine Oma, dass sie eine berühmte Juwelendiebin war. Sie berichtet, dass es ihr größter Traum wäre, die Kronjuwelen zu stehlen. Vollkommen begeistert beginnt Ben einen Plan für diesen Raubzug aufzustellen. Außerdem sind da noch seine Eltern… Die Tuniertanzfans wünschen sich für ihren Sohn eine große Karriere als Profitänzer. Ben jedoch möchte viel lieber Klempner werden. David Williams schreibt mit viel Witz und Charme über einen Jungen, der langsam eine Beziehung zu seiner Großmutter aufbaut, nachdem er sie von einer ganz anderen Seite kennenlernt. Das Ganze wird durch ansprechende Illustrationen untermalt. Was zunächst süß, lustig und herzlich beginnt, entwickelt sich zunehmend zu einer emotionalen Geschichte mit wesentlich mehr Tiefgang, als erwartet. Jedes von David Walliams Büchern hat eine aussagekräftige Botschaft am Ende. So auch „Gangsta Oma“. Man sollte die Zeit, die man mit den Menschen hat, die man liebt, zu schätzen wissen. Manche Menschen sind auf den ersten Blick vielleicht langweilig, aber manchmal lohnt sich ein zweiter Blick. Zudem lehrt es, an seine Träume zu glauben und das zu vertreten, was man will. Unabhängig davon, was andere sagen. Generell zeigt es auf, wie groß der Wert der Familie ist. Prädikat: Pädagogisch wertvoll Mein Fazit „Gangsta Oma“ ist nach „Kicker im Kleid“ ist das zweite Buch, welches ich von David Walliams gelesen habe. Meiner Meinung nach sind diese Bücher nicht nur etwas für Kinder sondern auch für Erwachsene. Ich schätze seinen Humor und seine Art, die Dinge kindgerecht darzustellen. Das Buch hat mich nicht so ganz überzeugt, wir „Kicker im Kleid“, dennoch kann ich es guten Gewissens weiter empfehlen. Auch als Lektüre für Grundschlussklassen eignet es sich hervorragend.

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