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loewenzahnmaedchen

Posted on 12.2.2020

Inhalt: Fatima und Zohra sind die einzigsten Mädchen aus dem Dorf, die noch alleine auf die Straße gehen dürfen. Doch beide haben andere Ansichten von einem Leben als Ehefrau. Zohra nimmt ihr Schicksal an und wird irgendeinen ihr fremden Mann heiraten. Fatima dagegen möchte aus Liebe und nicht aus Zwang heiraten. Endlich kommt Samiullah von der Uni "madrasa" wieder und liebt Fatima genauso, wenn nicht sogar noch mehr als früher. Gemeinsam hegen sie eine Sehnsucht nach Toleranz und Akzeptanz. Gibt es Menschen, die ihnen die Liebe nicht gönnen oder steht in der Islam im Weg? Meine Meinung: Das Buch hat meine Sichtweise,z.B. auf die derzeitige Flüchtlingskrise geändert. An manchen Stellen war das Buch einfach nur grausam und zu wissen, dass das in manchen Familien in Afghanistan Alltag ist, war bzw. ist unvorstellbar für mich. Der Inhalt hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ich bin in eine, für mich, völlig fremde Welt eingetaucht. In der Mitte des Buches habe ich beschlossen das Buch abzubrechen, weil es mir einfach zu Nahe ging. Nach einem Tag Pause habe ich es nun doch ganz gelesen. Das ist auf keinen Fall ein Kritikpunkt! Ich ziehe meinen Hut vor der Autorin, die dieses Buch so real verfasst hat, sodass ich es fast abgebrochen hätte. Der Schreibstil war angenehm zu lesen und schön war das Abawi auch viele afghanische Wörter benutzt hat. Auch wenn ich meist zu faul zum nachschlagen war, aber das war mein eigener Fehler. Die wechselnden Erzählperspektiven waren an manchen Stellen etwas verwirrend für mich. Mir ging das Buch sehr nah und deswegen erhält das Buch 4 von 5 Sternen.

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