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Die Ärztin Sara Linton und der Polizeichef Jeffrey Tolliver hatten eigentlich vor, ein entspanntes Date auf einer lokalen Rollschuhbahn zu haben. Doch wie aus dem Nichts holt ein 13-Jähriges Mädchen eine Pistole raus und zielt damit auf einen Jugendlichen namens Mark. Obwohl Jeffrey mit großer Mühe versucht das Ereignis zu besänftigen – ohne jeglichen Erfolg -, muss Jeffrey die Entscheidung treffen und das Mädchen niederschießen. Aber dabei bleibt es nicht. Das Mädchen wird zur Obduktion freigegeben. Dabei stoßt Sara auf ein grausames Verbrechen, das selbst die Ermittler sowie mich fassungslos zurücklässt.
Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Band einer älteren Reihe. Diese wurde im HarperCollins Verlag neu aufgelegt und ich muss sagen, dass mich das Cover schon gecatcht hat.
Nachdem ich im letzten Jahr den ersten Band mit dem Titel „Belladonna“ gelesen habe, musste ich den zweiten Band lesen, da ich sehr positiv überrascht war. Damals war ich schon derartig geschockt, wie die Autorin Ereignisse, Morde etc. detailliert beschreibt und dabei keine Hand vor dem Mund nimmt. Deswegen sind die „Slaughter“-Bücher auch nichts für schwache Nerven.
Auch wenn vorne auf dem Buch „Thriller“ steht, ist das Buch eher wie ein Kriminalroman aufgebaut, da die Ermittlungen in diesem Plot im Vordergrund stehen. Zudem lässt sich sagen, dass die Autorin ihren Plot wirklich gut durchdacht hat. Ihr gelingt es den Spannungsbogen richtig gut zu konstruieren. Durch Twists werden langatmige Szenen von der Spannung her, wieder auf hohes Niveau gebracht.
Mit Sara und Jeffrey konnte ich mich schon im ersten Band anfreunden. Auch wenn sie sich ab und zu necken – ist ja natürlich bei Verliebten – ergänzen sich die beiden Figuren sehr gut und leisten eine grandiose Arbeit. Auch Ermittlerin wie Lena bereichern die Geschichte gut und verleiten dem Case eine weitere Perspektive, wodurch das Buch sehr vielseitig ist.
Wenn man die Autorin kennt, weiß man, dass sie gerne für einen Thriller (Kriminalroman) sehr lange Kapitel verfasst. Persönlich finde ich lange Kapitel in Thrillern recht mühsam zum Lesen, da die Spannung darunter leidet. In diesem Buch ist es nicht der Fall. Durch die langen Kapitel bestand die Möglichkeit als Leser, sich noch tiefer in die Handlung hineinzuversetzen, was mir total gefallen hat. Ich freue mich jetzt schon auf die Neuauflage des dritten Teils.
Zusammengefasst kann ich sagen, dass dieses Buch sowie der Vorband einfach ein Must-Read für Thrillerfans sind. Die Autorin hat ein Talent, ihre Bücher von der Plotidee her, gut durchdacht zu entwerfen. Doch aufgepasst: Das Buch ist nichts für schwache Nerven.
Vergiss mein nicht
Vergiss mein nicht
Karin Slaughter
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