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Vielen lieben Dank an den penhaligon-Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!
Die Rezension spiegelt selbstverständlich trotzdem meine ehrliche Meinung wider.

Aufmachung:
Ich denke, dass das Coverdesign absolut gelungen ist, muss nicht noch extra gesagt werden. Da finde ich es auch super, dass der deutsche Verlag sowohl das Originalcover als auch den Originaltitel (Fire cannot kill a dragon) übernommen hat, etwas anderes hätte hier wohl nicht so gut gepasst.
Die gebundene Ausgabe ist mit 28 € zwar verhältnismäßig teuer, aber dieser Preis ist hier definitiv gerechtfertigt!
Nicht nur sind in dem Buch auch mehrere Set- bzw. Serienbilder auf Fotopapier abgedruckt, der Schutzumschlag ist auch noch ein Poster! Die Aufmachung insgesamt ist also einfach nur genial, das Buch ist allein in der Hinsicht ein purer Schatz für Game of Thrones-Fans. ♥

Meine Meinung:
Vielleicht ist Folgendes jetzt selbstverständlich, aber trotzdem vorab erstmal eine wichtige Info: Lest dieses Buch auf keinen Fall, wenn ihr die Serie noch nicht vollständig gelesen habt und nicht gespoilert werden wollt! Denn Feuer kann einen Drachen nicht töten zeigt dem Leser das Making of von Game of Thrones von der ersten Idee bis zum allerletzten Moment der Serie. Dabei wird logischerweise auch auf wichtige Schlüsselszenen Bezug genommen und natürlich auch das umstrittene Ende diskutiert. Eigentlich sollte es klar sein, dass man dieses Buch eher nicht lesen sollte, wenn man das alles nicht schon kennt, aber ich dachte mir, ich sage es vorher vielleicht trotzdem besser mal. 😉

Wenn man den Klappentext liest, erwartet man eigentlich einige Hintergrundinfos zur Entstehungsgeschichte der Serien, Interviews mit den Beteiligten und vielleicht das eine oder andere Geheimnis, das man so noch nicht gehört hat. Kurz also: Ein Sachbuch über die Serie.

Genau das ist es auch, aber gleichzeitig ist Feuer kann einen Drachen töten auch so viel mehr!
Man ist beim Lesen nämlich total überrascht, wie spannend das Buch eigentlich ist. Das liegt hauptsächlich an Hibberds Schreibstil. Er überzeugt den Leser schon auf den ersten Seiten mit seiner humorvollen und auch sehr persönlichen Schreibweise. Dabei nimmt er den Leser nicht bloß einfach von Anfang bis Ende der Serie mit. Es gelingt ihm, dass man das Gefühl bekommt, wirklich dabei gewesen zu sein, weil man durch seine sympathische Ausdrucksweise sich fast schon wie ein Freund des Casts und der Crew fühlt. :D

Gleichzeitig bekommt man auch einen ganz anderen Blickwinkel auf die Story der Serie. Das beste Beispiel dafür ist wohl das Ende. Ich bin zwar immer noch beleidigt, dass Jon Daenerys getötet hat (und dass Bran auf dem Thron sitzt WTF), aber nachdem ich das Kapitel gelesen hatte, in dem das Ende thematisiert wird, kann ich auf jeden Fall verstehen, wieso die Schriftsteller sich zu diesem Ende entschieden haben. Objektiv betrachtet passt es – sowohl auf die Charaktere als auch mit Blick auf die gesamte Serie.
Und das ist wohl der Hauptverdienst des Buches: Man versteht alles einfach so viel besser, weil man nach dem Lesen die Gründe, die hinter den Entscheidungen der Beteiligten stehen, kennt und auch versteht.
Man weiß schon, dass Game of Thrones ein unvergleichliches, weltweites Phänomen ist, aber wie groß das Ganze wirklich war, begreift man, denke ich, erst, wenn man das Buch kennt – oder zumindest im Ansatz. Ob man es jemals vollständig begreifen kann, ist fraglich.

Der Blick hinter die Kulissen, den man hier bekommt, ist wirklich einmalig, man lernt nicht nur Game of Thrones besser kennen sondern überhaupt die Dynamik einer Serienproduktion, wie die Autoren und Schauspieler denken und welche Wirkung eine gute Serie auf die Zuschauer haben kann und wie das wiederum auf die Beteiligten wirkt.
Nicht bloß Hibberds Schreibstil ist super, auch seine Recherchearbeit überzeugt dabei völlig.

Kurz: Feuer kann einen Drachen nicht töten ist ein Muss für jeden Game of Thrones-Fan!


Fazit:
Feuer kann einen Drachen nicht töten gewährt dem Leser unglaublich spannende Einblicke hinter die Kulissen. Man erfährt Dinge, mit denen man so gar nicht gerechnet hätte und gleichzeitig hat man viele unterhaltsame Lesestunden.
Denn obwohl das Buch ein Sachbuch ist, ist es nicht bloß eine „Ansammlung“ von Interviews, sondern eine sehr persönliche, sympathische Reise durch die Produktionsjahre von Game of Thrones.
Ich kann nicht anders und muss jedem GoT-Fan eine Leseempfehlung aussprechen!
Aber lest das Buch logischerweise erst, wenn ihr die gesamte Serie kennt, sonst werdet ihr böse gespoilert.
5/5 Lesehasen.
Feuer kann einen Drachen nicht töten
Feuer kann einen Drachen nicht töten
James Hibberd
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