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SUMMARY
Was wir verlieren, wenn wir keine gedruckten Bücher mehr lesen

Bücherlesen ist kein exzentrisches Hobby. Smartphones, E-Reader, Tablets sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken, und es hat keinen Sinn, sich die Zeit ohne digitale Medien zurückzuwünschen. Maryanne Wolf macht jedoch deutlich, dass wir zwar nicht der völligen digitalen Demenz anheimfallen, wenn wir vor allem über digitale Kanäle Informationen und Unterhaltung konsumieren, dass wir aber enorm viel verlieren, wenn wir daneben nicht von klein auf lernen, gedruckte Bücher zu lesen. Unser Gehirn reagiert anders, verarbeitet anders und bildet andere Strukturen aus als beim digitalen Lesen. Für unsere offene, demokratische Gesellschaft so wichtige menschliche Fähigkeiten wie das Erfassen, Analysieren, Durchdenken komplexer Zusammenhänge sowie Empathie drohen zu verkümmern. Kurz gesagt: Erst das Lesen gedruckter Bücher macht uns zu ganzen Menschen.

AUTHOR BIO
Maryanne Wolf ist Professorin für kindliche Entwicklung, Kognitions- und Literaturwissenschaftlerin. Sie beschäftigt sich vor allem mit den Zusammenhängen zwischen dem Gehirn und dem Lesen sowie Leseschwächen. Sie forscht und lehrt an der Tufts University in Massachusetts und an der University of California in Los Angeles. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet. Auf Deutsch erschien von ihr zuvor „Das lesende Gehirn“ (2009).
MOJOS
Mojoed by Marcus Jordan and fernwehwelten
marcusjordan
fernwehwelten
Stehen wir am Vorabend der intellektuellen Apokalypse? https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/schnelles-lesen-langsames-lesen-von-maryanne-wolf-16149011.html
Ich sage mal so: Der Titel verspricht das eine, der Klappentext das andere und der Inhalt weicht dann nochmal komplett ab. Uff. Leider gar nichts für mich.
REVIEWS
Reviewed by Annabelle, fernwehwelten and other
ella_liest
fernwehwelten
salzbrand
Der erste Blick täuscht

Als ich das Cover zu „Schneller Lesen, langsamer Lesen“* gesehen habe, dachte ich sofort an eine Art Ratgeber, wie man seine Lesetechnik im Allgemeinen verbessern kann. Dazu ist der Buchumschlag noch so schön knallorange gehalten, dass es mir sofort im Kopf geblieben ist. Ich lag jedoch mit meiner Einschätzung etwas daneben. Der Titel im Deutschen ist ein bisschen irreführend, wie ich finde. Es handelt sich hierbei mehr um eine Zusammenfassung von Gedanken zu der wissens...
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Wow
Puh, es ist mir schon lange nicht mehr so schwer gefallen, ein Buch zu bewerten, denn ehrlich gesagt hat mir auch schon lange kein Buch mehr so wenig gefallen. Wobei ich befürchte, dass das mehr an der Diskrepanz zwischen meinen Erwartungen und den tatsächlichen Inhalten des Buches lag, als am Buch selbst.
„Schnelles Lesen, langsames Lesen“ von Maryanne Wolf will laut Klappentext darstellen, warum es in einer Zeit, in der das Leben immer digitaler wird, so wichtig ist, den gedruckten Büchern nic...
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Wow
Mit diesem Buch legt Wolf eine populärwissenschaftliche Analyse des Lesens in unserer Zeit vor. Ganz allgemein wird das analoge dem digitalen Lesen antagonistisch gegenübergestellt. Der Witz vom "Fast-Reading" und "Slow-Reading" in Anspielung auf "Fast-Food" und dem neueren Trend "Slow-Food" geht in der deutschen Übersetzung leider verloren, spiegelt aber den Inhalt des Buches ziemlich genau wider.

Das Lesen und sein komplexer Ablauf im Gehirn findet in sog. Leseschaltkreisen statt, die versch...
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Wow

DISCUSSIONS

Krasse Geschichte (bitte ein paar Absätze weiter oben einsteigen): Vom bewaffneten Raubüberfall über die Gefängnisbibliothek zum Leiter des Instituts für Innovation am Centre Pompidou: