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ZUSAMMENFASSUNG
Seine Großeltern versuchten, mit Fleiß und Mobilität der Armut zu entkommen und sich in der Mitte der Gesellschaft zu etablieren. Doch letztlich war alles vergeblich. J. D. Vance erzählt die Geschichte seiner Familie — eine Geschichte vom Scheitern und von der Resignation einer ganzen Bevölkerungsschicht. Armut und Chaos, Hilflosigkeit und Gewalt, Drogen und Alkohol: Genau in diesem Teufelskreis befinden sich viele weiße Arbeiterfamilien in den USA — entfremdet von der politischen Führung, abgehängt vom Rest der Gesellschaft, anfällig für populistische Parolen. Früher konnten sich die »Hillbillys«, die weißen Fabrikarbeiter, erhoffen, sich zu Wohlstand zu schuften. Doch spätestens gegen Ende des 20sten Jahrhunderts zog der Niedergang der alten Industrien ihre Familien in eine Abwärtsspirale, in der sie bis heute stecken. Vance gelingt es wie keinem anderen, diese ausweglose Situation und die Krise einer ganzen Gesellschaft eindrücklich zu schildern. Sein Buch bewegte Millionen von Lesern in den USA und erklärt nicht zuletzt den Wahltriumph eines Donald Trump.
BIOGRAFIE
James David Vance, geboren 1984, stammt aus der Industriestadt Middletown im US-Bundesstaat Ohio. Während seiner Jugend erlebte er den wirtschaftlichen Niedergang und den Abstieg der Menschen dort mit, während er in zerrütteten Familienverhältnissen aufwuchs. Später studierte er an der Yale-Universität Jura und arbeitet heute als Investor. Sein im Sommer 2016 veröffentlichtes Buch "Hillbilly Elegy" wurde ein überwältigender Erfolg. Vance lebt in San Francisco. Gregor Hens, geboren 1965 in Köln, studierte Anglistik, Germanistik und Sprachwissenschaft an der Universität Bonn und in den Vereinigten Staaten. 1995 wurde er an der University of California in Berkeley promoviert. Er lehrte von 1995 bis 2012 an der Ohio State University und wohnt heute in Berlin. Neben seiner schriftstellerischen Arbeit ist er als Übersetzer tätig; unter anderem übersetzte er Leonard Cohen, Jonathan Letham und George Packer.
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REZENSIONEN
Bewertet von sabinescholl, Buchdoktor und andere
sabinescholl
Buchdoktor
Babscha
Den Ausdruck Hillbilly mochte ich bislang wegen seines Klangs und verstand das Wort im Sinne von Landei, Hinterwäldler oder Ähnlichem. Dann wurde Trump gewählt; die massiven Unterschiede zwischen Metropolen und Unterprivilegierten des Heartlands rückten in den Fokus. Mit J. D. Vances „Hillbilly Elegy“ erfuhr ich, dass es sich dabei ursprünglich um in den Appalachen seit Generationen angesiedelte Nachkommen irischer Einwanderer handelt. Vance erzählt von seiner Herkunftsfamilie, die wie alle ande...
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2 Wows
Hätte J. D. Vance’s Großmutter ihm nicht in den letzten drei Schuljahren gehörig den Marsch geblasen (streng dich gefälligst an, fürs Herumlungern habe ich nicht deinen teuren Taschenrechner finanziert), hätte sein Leben einen ebenso deprimierenden Verlauf genommen wie das seines Altersjahrgangs. Die Großmutter trug die gesamte Last einer dysfunktionalen Familie, indem sie den Jungen nach diversen Beziehungsexperimenten ihrer Tochter immer wieder bei sich aufnahm. Seine Familie hatte ihre Wurzel...
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Wow
Ein Buch über sogenannte Hillbillys, Angehörige der weißen Arbeiterklasse im südlichen Appalachengebiet von Kentucky und Ohio. Einer sozialen Unterschicht, auch als White Trash bezeichnet, in der es rauh zugeht, in der das Leben von Alkohol, Drogen, Gewalt und Arbeitslosigkeit geprägt ist. Eine Welt der "Abgehängten" ohne Pespektive auf Bildung und sozialen Aufstieg. Der Autor des Buches, Baujahr 1984, ist einer von ihnen. Er erzählt hier seine Lebensgeschichte, vom Aufwachsen in einer typischer...
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2 Wows

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