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ZUSAMMENFASSUNG
Freitag, der 13. Was genau bedeutet dieses Datum? Was löst es in den Menschen aus? Warum ist ausgerechnet die Zahl 13 keine Glückszahl? Im Volksglauben soll die 13 die Unglückszahl überhaupt sein. Und wenn der 13. eines Monats auch noch ein Freitag ist, dann kann das Unglück nicht mehr aufgehalten werden. Zumindest glauben viele Menschen, dass dem so ist. Diese irrationale Furcht hat sogar einen wissenschaftlichen Namen und wird als Paraskavedekatriaphobie bezeichnet. Im Einzelfall kann dieses so extreme Folgen haben, dass Betroffene Reisen und Termine absagen oder sogar das Bett nicht verlassen. Auswertungen von Krankmeldungen aus den Jahren 2006 bis 2009 ergaben, dass an einem Freitag, der 13. drei- bis fünfmal so viele Krankmeldungen bei den Arbeitgebern eingingen. Die Zürich Versicherung hat aber festgestellt, dass an diesen Freitagen teilweise sogar weniger Unfälle und Todesfälle verzeichnet wurden. Man könnte natürlich jetzt argumentieren, dass die meisten Menschen im Bett verblieben sind. Aber warum haben Menschen ausgerechnet an einem Freitag, den 13. mehr Angst als an anderen Tagen? In der Weltgeschichte ist nur wenig über dieses Datum vor 1907 zu finden. Lediglich im Jahre 1307 wurde der letzte Großmeister der Tempelritter, Jacques de Molay, an einem Freitag, dem 13. auf dem Scheiterhaufen verbrannt. 1907 schrieb der Amerikaner Thomas William Lawson den Börsenroman „Friday the 13th“, der noch im gleichen Jahr in Deutschland unter dem Titel „Freitag, der 13.“ erschien. Der Autor wird gerne als der Erfinder des Schreckenstages gesehen. In Deutschland erhielt der Welt liebster Unglückstag im Jahre 1916 durch den Film „Freitag, der 13.“ von Regisseur Richard Oswald mehr Aufmerksamkeit. Der Film handelt von einer Familie, deren Mitglieder immer an einem Freitag, den 13. sterben. Eine weitere Komödie mit dem Titel „Freitag, der 13.“ von Regisseur Erich Engels folgte im Jahre 1944. Die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V. schreibt auf ihrer Homepage: „Das Unheilsdatum ist Folklore aus den 1950er-Jahren – Keine erhöhte Unfallrate nachweisbar – Auch die „selbsterfüllende Prophezeiung“ ist eine Mär. Die Angst vor der Zahl 13 gilt als machtvoller Aberglaube. Sogar einen psychologischen Fachausdruck gibt es dafür: „Triskaidekaphobie“ heißt die übersteigerte Furcht vor der 13. Doch die phantasievolle Wortschöpfung ist gar keine anerkannte wissenschaftliche Bezeichnung, sondern geht zurück auf einen dubiosen amerikanischen Therapeuten, der sich auf die Behandlung von Phobien spezialisiert hat. Kaum anders sieht es mit der Kombination „13“ und „Freitag“ aus: Der vermeintliche Unglückstag ist eine modische Erfindung des 20. Jahrhunderts und gründet mitnichten auf uralten Überlieferungen und Erfahrungswissen. Darauf macht der Augsburger Volkskundler Dr. Stephan Bachter in einer Ausgabe der Zeitschrift „Skeptiker“ aufmerksam. Der Aberglaube an „Freitag, den 13.“ als Unglückstag ist zwar geringfügig älter als bisher angenommen, aber trotzdem eine sehr junge Erscheinung.“ Wie auch immer man das sieht, der Freitag, der 13. übt eine besondere Faszination auf die Menschen aus. Die in diesem Heft besprochene Filmserie macht sich dieses Datum zunutze und hat somit eines der langlebigsten Horror-Franchise erschaffen. Begleitet uns in diesem Heft auf eine Reise durch das Datum des Schreckens. Die Autoren MIKE BLANKENBURG (MBB), SÖRJEN BÖRJES (SB), MARKUS BRÜCHLER (MB), THOMAS HORTIAN (TH), ROD LANE (RL), YVONNE LENK (YL), ANJA SANDER (AS) und DIRK WESSELS (DW) haben Euch viel zu erzählen.
BIOGRAFIE
Mike Blankenburg, Chefredakteur und Herausgeber des Printmagazins DEAD ENDS (Kontakt: redaktion.dead.ends@gmail.com oder folgt ihm bei Instagram: the_horror_of_dead_ends), Redakteur beim MovieCon Magazin und Kopf hinter der Facebook-Seite „Titten, Trash & Terror“. Seit seiner frühen Kindheit ist er begeisterter Filmfan und Sammler. Mit Klassikern wie „Dracula“ mit Christopher Lee, „Die Nacht der lebenden Toten“ oder „The Fog - Nebel des Grauens“ entstand die Liebe zum klassischen phantastischen Film. Sein Faible für dieses und viele andere Genres, insbesondere für den europäischen Genrefilm sowie Trash- und B-Movies, bringt er seit 2015 in bislang 20 Ausgaben der DEAD ENDS und seit April 2017 in bislang über 250 (teilweise noch unveröffentlichten) Booklet-Texten für verschiedene Labels mit viel Herzblut und Leidenschaft zum Ausdruck. Seit 2018 verleiht er außerdem den DEAD ENDS-Award an den besten deutschsprachigen Lang- und Kurzfilm und ist darüber hinaus seit Jahren festes Jury-Mitglied im nationalen Wettbewerb des „Besten Horrorfilmdarstellers“. Ende 2019 hat er zusammen mit Till Bamberg und Holger Borgstedt mit „Die Alb-Traumfabrik“ sein erstes Sachbuch veröffentlicht. Aktuell arbeiten sie an ihrer zweiten Buch-Veröffentlichung. MARKUS BRÜCHLER. Ich bin Herausgeber und Mitgründer der Zeitschrift CONVENTION MAGAZIN, die sich im Oktober 2020 zum MovieCon Magazin entwickelte. Seit den späten 70er-Jahren beschäftigen mich Filme und Serien. Zum Horror-Genre kam ich Anfang der 80er-Jahre mit THE FOG, TANZ DER TEUFEL und ZOMBIE. Ich erinnere mich gut, dass ich mich in unserer damaligen Küche versteckt hielt, um immer wieder einen Blick auf den Fernseher der Eltern zu erhaschen, auf welchem der eine oder andere Horrorfilm flimmerte. Seit 1994 verdiene ich meine Brötchen auf selbstständiger Basis als Computertechniker und Programmierer, später mit Schwerpunkt Datenbanken, Web und eCommerce. Für das MovieCon Magazin bin ich für das Layout und anderen technischen Dingen verantwortlich. Natürlich schreibe ich auch leidenschaftlich gerne an umfangreichen Storys und Kurzgeschichten. 2019 gründete ich zusammen mit meiner Lebensgefährtin einen eigenen Verlag, der in 2020 zum MovieCon Verlag heranwuchs. Yvonne Lenk, ich bin Herausgeber und Mitgründer des MovieCon Magazins. Seit den 90er Jahren bin ich großer Filmfan und war immer Stammkunde in den Videotheken, um jede Woche die neusten Filme auszuleihen. Ich erinnere mich, dass ich oft enttäuscht war, wenn in einer Woche nicht so viele Neuheiten erschienen waren. Das Horror-Genre hat mich schon immer besonders fasziniert. Es ist ein sehr vielschichtiges Genre, das alles zu bieten hat. Neben gutgemachten Splattereffekten, Massenmördern, Botschaften und Humor, hat jedes Franchise und jeder Horrorfilm etwas zu bieten, was man sonst in keinem anderen Genre findet. Wenn mich auch die Kannibalen-Filme nicht immer ansprechen, fange ich spätestens beim Salz und Pfefferstreuer an zu lachen. Sören Börjes, Alter 48 Jahre, von Beruf Krankenpfleger, schon in sehr frühen Jahren entdeckte ich meine Liebe zum Horror, als kleines Kind zunächst mit den damals bekannten Spuk-und Gespenstergeschichten aus dem Bastei Verlag, parallel lauschte ich den Gruselhörspielen von H.G. Francis vom Label Europa, später folgten Vertonungen der Romanreihen LARRY BRENT und MACABROS. Im Filmgenre waren mir zunächst nur die Universal Klassiker wie DRACULA, FRANKENSTEIN und Der Schrecken vom Amazonas bekannt, ergänzt wurden sie später von Werken der Regisseure Jack Arnold oder Roger Corman. Die richtige Initialzündung fand bei mir mit dem VHS-Boom der 80er Jahre statt, in den 90ern war die Devise „härter und blutiger“. Mittlerweile kann ich mich für jede Art des Horrorfilms begeistern (bis auf wenige Ausnahmen wie z.B. Found Footage). Der Slasherfilm ist dabei ein von mir besonders geschätztes Subgenre. Anja Sander, 44 Jahre, Beruf Bürokauffrau. Meine erste Begegnung mit dem Thema Horror hatte ich mit 10 Jahren, als ich in der Schulbücherei auf das Buch, Carrie von Stephen King stiess. Kurz darauf folgte Friedhof der Kuscheltiere. King ist bis heute mein literarischer Held. Meinen ersten Film - der Exorzist - sah ich heimlich mit 12 durch einen Spalt der Wohnzimmertür. Das Feuer war entfacht. 3 Jahre später hatte ich dann meine erste Begegnung mit Freitag der 13. und wie viele Horrorfans meiner Generation, bin ich den Franchises Freitag der 13., Nightmare on Elm Street, Halloween, usw bis heute treu geblieben. Auch wenn meine Lieblingsfilme der Exorzist und Friedhof der Kuscheltiere (1989) sind, würde ich mich selbst als Oldschool Slasher Fan bezeichnen. Eine Ära, die leider, bis auf wenige Lichtblicke, für mich persönlich mit Reihen wie Scream und Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast in den 90ern endete. Heute schaue ich bevorzugt Geister und Puppenhorrorfilme, Fun-Splatter wie Hatchet, Exit to hell usw, mag aber auch sehr gerne Serien wie Bates Motel, Scream, Slasher...
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