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Stephen Crane

Die rote Tapferkeitsmedaille

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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Der Klassiker endlich in einer neuen Übersetzung! Amerikanischer Bürgerkrieg: Ein junger Soldat zieht euphorisch in den Krieg - doch die Realität ist schlimmer als jede Vorstellung. Als »Die rote Tapferkeitsmedaille« 1895 erschien, war das eine Sensation. Denn zum ersten Mal sprach der einfache Soldat. Damit gab Stephen Crane all jenen, die zuvor im Schweigen verharrten, eine Stimme und veränderte die Sicht auf den modernen Krieg radikal. Das verleiht dem Text seine Authentizität und erklärt den überragenden Erfolg. Doch Crane denkt weiter: Was wird aus diesen Menschen, wenn der Krieg wieder vorbei ist? Werden sie die Schrecken vergessen können? Der Band enthält ergänzend die Erzählung "Der Veteran", in der Henry Fleming, der junge Soldat aus dem Roman, als alter Mann auftaucht. Abgeschlossen wird diese Ausgabe durch ein Nachwort von Thomas Schneider und einem Crane-Portrait von Rüdiger Barth.
BIOGRAFIE
Von strenggläubigen Methodisten erzogen, seinen Fantasien folgend, von ­seiner Bildung zehrend, gegen die Konventionen ankämpfend, das Sterben so wenig fürchtend wie das Leben - das alles war Stephen ­Crane. Mit seinen Werken ­wollte er die prüde Gesellschaft schockieren. Crane gilt als der James Dean der amerikanischen Literatur.

PRODUKTDETAILS

MOJOS
Mojos von gwyn, kingofmusic und 2 andere
gwyn
kingofmusic
wandanoir
mrsrabe
Neu an diesem Stoff war 1895 die Sichtweise auf den Krieg, der erstmals aus der einzelnen Perspektive eines einfachen Soldaten geschrieben wurde.
A look through the eyes of a stranger inside the war! Poetisch, kraftvoll - zu Recht ein Klassiker!
Aus historischen Gründen interessant. Aber mir hat dieses Pathos und diese geschwollene Sprache überhaupt nicht zugesagt. Und auch sonst finde ich, dass das Buch schwach auf der Brust ist.
Ich würdige die Vorreiterrolle für nachkommende Antikriegsromane, möchte aber dem (Anti)helden die Authentizität absprechen.
REZENSIONEN
Bewertet von mrsrabe, kingofmusic und andere
mrsrabe
kingofmusic
gwyn
Henry Flemming ist ein junger Bursche von etwa 16 Jahren, als er sich enthusiastisch den Nordstaatentruppen im amerikanischen Sezessionskrieg anschließt. Er träumt vom Heldentum, gleich den großen, sagenhaften Gestalten der Griechischen Antike. Doch als Henry zum ersten Mal ins Kampfgeschehen muss, erfährt er die grausame Wirklichkeit des Krieges.
Der in Vergessenheit geratene amerikanische Schriftsteller Stephen Crane war nur ein paar Jahre älter als sein Protagonist Henry, als er „Die rote Ta...
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Wow
Inside the war

Stephen Crane - ein mir bis dato weitgehend unbekannter Autor. Nach der fulminanten (halb-) biografischen Lektüre "Mr. Crane" von Andreas Kollender folgte "Die rote Tapferkeitsmedaille" von eben Stephen Crane.

Nun, unbekannt ist mir der Autor dank beider Bücher nicht mehr. Ob man ihn versteht, ist etwas anderes *g*.

In dieser Geschichte folgen wir dem jungen Henry in und durch seine erste Schlacht im amerikanischen Bürgerkrieg. Enthusiastisch verlässt er seine Mutter, um ...
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Wow
Der Anfang: «Nur zögerlich zog sich die Kälte aus dem Boden zurück. Durch die letzten Nachtschwaden sah man eine Armee, die auf den Hügeln ihr Quartier bezogen hatte. Als ich das Braun des Morgengrauens in ein frisches Grün zu verwandeln begann, wachten auch die Soldaten auf und machten sich umgehend daran die neuesten Gerüchte in sich aufzusaugen.»

Der Roman ist eine Neuübersetzung, erschienen 1895, ein damaliger Bestseller, der auch verfilmt wurde. Neu an diesem Stoff war die Sichtweise auf d...
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Wow