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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Eine Tour de Force durch zwei Jahrhunderte und zwei Kontinente - ein magisch-literarisches Abenteuer mit einem der ungewöhnlichsten Erzähler der deutschen Literatur Was auf den ersten Blick zu schräg wirkt, um gelingen zu können, entwickelt schon nach wenigen Seiten einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann: Um das Jahr 1780 gelangt ein Schrumpfkopf in den Besitz von Don Francisco, Beamter der spanischen Krone in Caracas. Als Wandschmuck in dessen Schreibstube hängend beobachtet er das Geschehen um sich herum ganz genau - und bemerkt wie nebenbei, dass er gerade dabei ist, ein Bewusstsein zu entwickeln. Und dass er sprechen kann. Doch als er schließlich zum ersten Mal den Mund aufmacht, sorgt das bei Don Francisco prompt für einen Herzinfarkt - und der Schrumpfkopf bekommt einen neuen Besitzer. Seine Reise führt ihn in den folgenden Jahrzehnten u. a. nach Rom, Paris, Frankfurt, London, Bamberg, Bukarest, Wien und Berlin. Er wird Zeuge historischer Begebenheiten und alltäglicher Kleinigkeiten. Und nach und nach findet er immer mehr über seine eigene Vergangenheit heraus. Dem Fabulierer Koneffke gelingt es, das Leben seines unsterblichen, aber auch hilflosen Helden auf so grandiose Weise zu erzählen, dass man das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Dabei hilft ihm auch sein kluger und überaus gewitzter Erzähler, dessen »Menschwerdung« den roten Faden der Geschichte bildet und der einem im Laufe der Lektüre ans Herz wächst.
BIOGRAFIE
Jan Koneffke, geboren 1960 in Darmstadt, studierte und arbeitete ab 1981 in Berlin. Nach seinem Villa-Massimo-Stipendium 1995 lebte er für weitere sieben Jahre in Rom und pendelt heute zwischen Wien, Bukarest und dem Karpatenort Maneciu. Koneffke schreibt Romane, Lyrik, Kinderbücher, Essays und übersetzt aus dem Italienischen und Rumänischen. Er wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, zuletzt dem Uwe-Johnson-Preis 2016. Ein Jahr zuvor erschien bei Galiani sein Roman Ein Sonntagskind.
MOJOS
Mojos von Wedma und renee
Wedma
renee
Anfangs begeistert, dann aber... Das Leben ist zu kurz, um sich bei den Büchern, die einen nicht mitreißen können, zu langweilen.
etwas langatmiger, aber auch interessanter Trip durch die Geschichte mit einer außergewöhnlichen Hauptfigur
REZENSIONEN
Bewertet von renee und Wedma
renee
Wedma
Ein Tsantsa reist durch die Geschichte.


Die Serie reißt nicht ab, denn auch dieses Buch gefällt mir nicht vollkommen. "Die Tsantsa-Memoiren" ist ein etwas langatmiger, aber auch interessanter Trip durch die Geschichte mit einer außergewöhnlichen Hauptfigur.

Dennoch wirkt diese Hauptfigur, trotz ihrer Exklusivität und Monströsität, recht langweilig. Eigentlich ist diese Geschichte eine gute Idee, deren Außergewöhnlichkeit aber in meinen Augen verspielt wurde. Denn irgendwie frage ich mich: War...
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Wow
Anfangs war ich von diesen Geschichten um den Schrumpfkopf begeistert, obwohl recht lange nicht klar war, was genau der Schrumpfkopf sein sollte, und weshalb er all diese Geschichten überhaupt erzählen konnte. Aber gut, erstmal das alles auf sich wirken lassen. Die Atmosphäre war da, eine gute Portion Exotik, die fantastischen Elemente, gepaart mit recht realistisch anmutenden Lebensumständen in Caracas und später in Europa. All die Geschichten, die einen unbedingt beeindrucken wollten: Man wohn...
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2 Wows