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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Sie könnten unterschiedlicher kaum sein und sind doch unzertrennlich, Lila und Elena, schon als junge Mädchen beste Freundinnen. Und sie werden es ihr ganzes Leben lang bleiben, über sechs Jahrzehnte hinweg, bis die eine spurlos verschwindet und die andere auf alles Gemeinsame zurückblickt, um hinter das Rätsel dieses Verschwindens zu kommen. Im Neapel der fünfziger Jahre wachsen sie auf, in einem armen, überbordenden, volkstümlichen Viertel, derbes Fluchen auf den Straßen, Familien, die sich seit Generationen befehden, das Silvesterfeuerwerk artet in eine Schießerei aus. Hier gehen sie in die Schule, die unangepasste, draufgängerische Schustertochter Lila und die schüchterne, beflissene Elena, Tochter eines Pförtners, beide darum wetteifernd, besser zu sein als die andere. Bis Lilas Vater seine noch junge Tochter zwingt, dauerhaft in der Schusterei mitzuarbeiten, und Elena mit dem bohrenden Verdacht zurückbleibt, eine Gelegenheit zu nutzen, die eigentlich ihrer Freundin zugestanden hätte. Ihre Wege trennen sich, die eine geht fort und studiert und wird Schriftstellerin, die andere wird Neapel nie verlassen, und trotzdem bleiben Elena und Lila sich nahe, sie begleiten einander durch erste Liebesaffären, Ehen, die Erfahrung von Mutterschaft, durch Jahre der Arbeit und Episoden politischer Bewusstwerdung, zwei eigensinnige, unnachgiebige Frauen, die sich nicht zuletzt gegen die Zumutungen einer brutalen, von Männern beherrschten Welt behaupten müssen. Sie bleiben einander nahe, aber es ist stets eine zwiespältige Nähe: aus Befremden und Zuneigung, aus Rivalität und Innigkeit, aus Missgunst und etwas, das größer und stiller ist als Lieben. Liegt hier das Geheimnis von Lilas Verschwinden? Elena Ferrante hat ein literarisches Meisterwerk von unermesslicher Strahlkraft geschrieben, ein von hinreißenden Figuren bevölkertes Sittengemälde und ein zupackend aufrichtiges Epos - über die rettende und zerstörerische, die weltverändernde Kraft einer Freundschaft, die ein ganzes langes Leben währt.
BIOGRAFIE
Elena Ferrante hat sich mit dem Erscheinen ihres Debütromans im Jahr 1992 für die Anonymität entschieden. Ihre vierbändige Neapolitanische Saga - bestehend aus Meine geniale Freundin, Die Geschichte eines neuen Namens, Die Geschichte der getrennten Wege und Die Geschichte des verlorenen Kindes - ist ein weltweiter Bestseller. Zuletzt erschienen im Suhrkamp Verlag auch Ferrantes frühere Romane Lästige Liebe, Tage des Verlassenwerdens und Frau im Dunkeln, sowie der Band Frantumaglia, der Briefe, Aufsätze und Interviews versammelt.
MOJOS
Mojos von Gabriele Feile, nonostar und 8 andere
Gabriele Feile
nonostar
morningside
collectionofbookmarks
+6
Schokoloko 28
Gelungener Auftakt der Reihe um zwei Freundinnen in Neapel. Süchtig machend.
Unglaublich tolle Sprache/Schreibstil aber die Figuren waren mir manchmal etwas zu streitsüchtig/aufbrausend.
Hauptsächlich viel aufgebauschte heiße Luft. Viel Hype um nichts.
collectionofbookmarks
Ich war so begeistert von diesem Buch, dass ich mich danach gleich auf den Nachfolger stürzte. Leider konnte dieser nicht mit dem Auftakt der Reihe mithalten.
Langatmig und ohne Steigerung erzählt. Daher nach ca. 150 Seiten abbruch!
REZENSIONEN
Bewertet von Toula, stefanie aus frei und 3 andere
Toula
stefanie aus frei
tinax9
Mia
awogfli
"Ich sehne mich nicht nach unserer Kindheit zurück, sie war voller Gewalt. Es passierte alles Mögliche, zu Hause und draußen, Tag für Tag, doch ich kann mich nicht erinnern, jemals gedacht zu haben, dass unser Leben besonders schlimm sei. Das Leben war eben so, und damit basta, wir waren gezwungen, es anderen schwerzumachen, bevor sie es uns schwermachten. Gewiss, mir wären die freundlichen Umgangsformen, die unsere Lehrerin und der Pfarrer predigten, auch lieber gewesen, doch ich merkte, dass s...
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Wow
Sitten- und Zeitgemälde Neapels nach dem Zweiten Weltkrieg UND Bild einer lebenslangen Freundschaft

Für die beiden gleichaltrigen Mädchen Elena, die Ich-Erzählerin, und ihre beste Freundin "Lila" ist Armut ein ständiger Begleiter, während wir sie als Kinder und Heranwachsende begleiten. Es ist das Leben der „kleinen Leute“ in einem Viertel, einem sogenannten Rione, in Neapel. Die Sprache ist derb, Dialekt, auch der Umgang miteinander ist derb, Gewalt ist allgegenwärtig: Ehemänner schlagen ihre ...
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1 Wow
Neapel in den 1950er Jahren. Lila und Elena werden Freundinnen und müssen ihr Leben meistern, dass ihnen nicht viel bietet. Sie träumen von Erfolg, Reichtum und großen Projekten. Wie wird sich ihre Freundschaft verändern, wenn ihnen ihr Viertel, die Zeit und die Tatsache, dass sie Frauen sind, sie daran hindern, das zu tun, was sie wirklich tun möchten?
Elena und Lila sind Charaktere, aus denen ich nicht wirklich schlau geworden bin. Im ersten Teil der Reihe geht es fast ausschließlich um ihre F...
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Wow
Nach all den unterschiedlichen Meinungen war ich sehr gespannt, was ich von dem Roman "Meine geniale Freundin" von Elena Ferrante halten würde. Zu meiner großen Freude kann ich sagen, dass mich die Geschichte der beiden neapolitanischen Freundinnen total begeistert hat. Die Geschehnisse werden recht nüchtern und zum Teil durch lange Aufzählungen erzählt und der ein oder andere Leser empfand dies sicherlich als langatmig oder als Füllmaterial für ein dickeres Buch. Ich dagegen denke, dass man dad...
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Wow
Tja ich muss Euch gestehen, dass ich von Band 1 dieser Neapolitanischen Saga nicht ganz so begeistert war wie die meisten von Euch.

Versteht mich nicht falsch, ich erkenne die positive Richtung und weiß (zumindest glaube ich zu wissen) wohin der Roman tendieren soll, aber ich finde eben der erste Teil dieser Lebensgeschichte weist erhebliche Schwächen auf. Ich frage mich gerade, ob er meiner Meinung nach überhaupt so viel hergibt, um als eigenständiger Band der Biografie eine Existenzberechtigu...
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5 Wows

KOMMENTARE

Das hat Suhrkamp schon ganz schön gut hingekriegt - mit dem Hype um die Autorin, aber warum muss sich dann wieder ein Journalist hervortun und unbedingt die wahre Identität enthüllen??
Felix: Hier müsst Ihr wohl noch mal ans ePub....