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lesemama

Posted on 19.2.2020

Kollege Eberhofer ermittelt wieder Zum Buch: Eberhofer hat nicht wirklich viel zu tun in seinem Büro. Sein Polizeiwagen ist auch hinüber und einen neuen will er nicht ... Dann überschlagen sich die Ereignisse. Eine nackte, tote Joggerin wird im Wald gefunden. Sie ist die Schwester vom Pfarrer der Nachbargemeinde und Online-Stripperin. Simmerl, der Flötzinger und auch Leopold, die alte Schleimig, gehören zu ihren Kunden und somit auch zu den Verdächtigen. Dann gibt es noch eine zweite Tote. Ist etwa ein Serientäter in Niederkaltenkirchen unterwegs? Meine Meinung: Nachdem ich vom achten Eberhofer ein wenig enttäuscht war, konnte mich dieser wieder gut Unterhalten. Natürlich ist ein ein seichter, humorvoller Regionalkrimi. Die Dialoge sind in breitestem Bairisch geschrieben. Sogar ich als Süddeutsche hatte manchmal meine Probleme zu verstehen was denn genau gemeint war, aber das machT es eben aus. Ein Eberhofer mag man, oder eben nicht. Für reine Krimileser mag es nicht spektakulär genug sein, aber für Fans von Regionalliteratur ist es auf jeden Fall empfehlenswert. Das ganze private, der schrullige Rudi, Franz Familie, Susimaus ... alles total unterhaltsam. In dieser Geschichte hatte Ludwig seinen letzten Auftritt, was mit tatsächlich ein Tränchen ins Auge gebracht hat. Aber, wie schon erwähnt, für Fans war es ein Schmankerl und ich freue mich wirklich, das der letzte Fall, der mich nicht wirklich überzeugen konnte, wohl ein Ausrutscher war und ich hoffe, wir dürfen Franz und seine Familie noch lange begleiten. Mich hat es jedenfalls gut unterhalten und ich habe mich herrlich amüsiert. Der Fall tritt auf jeden Fall in Hintergrund, Hauptsache dem Eberhofer geht es gut ... (8

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