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Wolfgang Krieger

Geschichte der Geheimdienste

Band 1891 der Reihe
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ZUSAMMENFASSUNG
Die Rolle eines Feldspions aus den Tagen Alexanders des Großen ist schwerlich mit jener der modernen satelliten- und computergestützten Aufklärung auf einen Nenner zu bringen. Doch die Grundprinzipien der Politik, in mancher Hinsicht sogar des Militärischen, sind in den hochdifferenzierten Staaten der Antike und der Gegenwart durchaus vergleichbar. Mißtrauen und das Gefühl einer Gefährdung von inneren oder äußeren Feinden – mag ihre Existenz harte Realität oder schieres Produkt politischer Paranoia sein – bilden Grundkonstanten staatlicher Macht. Das Bedürfnis, den potentiellen Gegner auszuspähen, um seine Absichten, Pläne und Fähigkeiten kennenzulernen und auf sie zu reagieren, noch bevor der andere damit rechnet, resultiert unmittelbar aus einer solchen Unsicherheit. Auf diesem politisch-psychologischen Substrat sind in allen Epochen Geheimdienste und Spione gediehen. Wolfgang Krieger bietet in seinem Buch einen ebenso kenntnisreichen wie spannenden Überblick über dieses große Thema der Weltgeschichte.
BIOGRAFIE
Wolfgang Krieger lehrte in München und Köln, Bologna und Paris, Princeton und Toronto; er war Fellow in Harvard und Oxford und lehrte bis 2013 als Professor für Neuere Geschichte an der Philipps-Universität Marburg. Er ist Mitbegründer des Arbeitskreises Geschichte der Nachrichtendienste und war bis 2007 dessen Vorsitzender; er gehört zum wissenschaftlichen Beirat des französischen Verteidigungsministeriums. Er ist Mitglied der Unabhängigen Historikerkommission für die Geschichte des Bundesnachrichtendienstes.

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